Diese Frage hat zunächst mehrere Dimensionen, wie zum Beispiel: „In welcher Zeit vor einem Aufprall?“, „Ab welcher gefahrenen Geschwindigkeit?“ oder generell „In welcher verkehrstechnischen Situation?“. Letztere Frage ist zumindest der Sinnhaftigkeit folgend leicht zu beantworten. So ist es sicherlich zweckmäßig, dass sich ein Airbag beim Zusteuern auf einen Brückenpfeiler entfaltet, aber nicht, wenn man beim Einkauf im Supermarkt gerade einmal aus Versehen mit dem Einkaufswagen an die Stoßstange gerät. 1967 begann Mercedes Benz mit der Entwicklung des Airbags. Front- und Seitenairbags gehören mittlerweile zur Standardausstattung neuerer Pkw, aber auch Kniearbags oder Kopfairbags setzen sich zunehmend durch. Ein Airbag gehört zu den Systemen der passiven Sicherheit, soll also Unfälle nicht vermeiden (aktive Sicherheit), sondern vielmehr dessen Folgen verringern. Bei einem Unfall wird er in typischerweise 10 bis 40 Millisekunden von einem Gasgenerator aufgeblasen, um den Aufprall der Insassen auf harte Fahrzeugteile wie das Lenkrad zu dämpfen. Mehr …