Bald geht es wieder los. Alle freuen sich auf die schönste Zeit des Jahres – den Urlaub. Vielen wird der Weg in den Urlaub jedoch dadurch verleidet, dass die Fahrt in den Urlaub mit einer längeren Autofahrt einhergeht. Betroffen sind vor allem Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren, vor allem deshalb, da diese im Fond des Autos sitzen und weiterhin oftmals auch eine eingeschränkte Bewegungsfreiheit aufweisen. Prinzipiell kann eine Reiseübelkeit jedoch jeden von uns befallen. Nur, weil bei einer Person bislang keine Übelkeit auftrat ist dies noch keine Garantie dafür, dass diese davon für immer verschont bleibt. Die alltägliche Erfahrung zeigt, dass Intensität, Frequenz, und Dauer der passiven Bewegung für die Entwicklung der Reisekrankheit wesentlich sind. Studien zufolge variiert die Reaktion außerdem mit der Hauptbewegungsachse (vertikale Bewegungen werden schlechter vertragen als horizontale) und der Position der Versuchspersonen (sitzend, liegend etc.). Obwohl die individuelle Neigung zur Reisekrankheit sehr unterschiedlich ausfällt, lassen sich durch entsprechend harte Versuchsbedingungen bei jedem Menschen mit gesundem Gleichgewichtsorgan Symptome auslösen. Mehr …